Babo’s roasted garlic

Letztens hat mich jemand gefragt, auf welches Lebensmittel ich niemals verzichten würde. Meine Antwort kam ad hoc, ohne auch nur den Hauch eines Zweifels: Es ist Knoblauch. Ich liebe Knoblauch. Dass man dieses Lauchgewächs in der Gesellschaft als besonders gesund einordnet, es sogar als Arzei- oder Heilpflanze bezeichnet, ist mir dabei völlig einerlei. Für mich steht der intensive, scharfe und aromatische Geschmack im Vordergrund. Außerdem ist Knoblauch in der Küche vielseitig einsetzbar, das bemerkte ich, als ich in bestimmten Restaurants aß, die sich auf das Kochen mit Knoblauch spezialisiert haben. Ja, es gibt – zu meiner grenzenlosen Freude – so genannte Knoblauchrestaurants, ernsthaft! In Rotterdam probierte ich ein Gericht, welches ich seither zu meinen absoluten Leibspeisen zähle, die Besonderheit ist: Es besteht zu 90% aus Knoblauch. Vielleicht sollte man nicht zu viel davon verzehren, denn sonst läuft man Gefahr, seine Umwelt olfaktorisch zu belästigen, aber probieren sollte man es definitiv!

Zutaten:

1 Knoblauchknolle
3 EL Olivenöl
einige Basilikumblätter
Pfefferkörner (schwarz, rosa)
Pfeffer (frischgemahlen)
Meersalz
 

Die erste Besonderheit wäre, dass die Zubereitung in einer Tajine erfolgt. Das ist ein ofenfestes Keramikgefäß, in dem man Lebensmittel schmoren kann. Mich hat es an einen Schmelztiegel aus dem Chemieunterricht erinnert.

Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Zunächst entfernt man von der Knoblauchknolle die zwei äußeren Schichten der Schale, danach platziert man sie mittig in das Keramikgefäß und garniert sie mit den Basilikumblättern, Pfefferkörnern und gibt anschließend das Olivenöl dazu. Natürlich ist die Wahl der Kräuter jedem selbst überlassen, man kann auch wunderbar Rosmarin, Thymian, Dill, Petersilie, Oregano, Estragon oder eine lustige Mischung aus allem verwenden. Zu guter Letzt gibt man frischgemahlenen Pfeffer und etwas Meersalz über die Kreation, bedeckt das Gefäß mit seinem Deckel und stellt es in den Ofen.garlictajine

Bei 200° C (Umluft) backt man das Ganze nun 20 Minuten lang, danach reduziert man die Hitze auf 175° C, für weitere 20 Minuten. Wenn der Knoblauch eine goldbraune Färbung aufweist, ist er verzehrfertig.

Das einfache Gericht eignet sich wunderbar als Vorspeise oder aber auch als kleine Gourmet-Zwischenmahlzeit. Veganer werden es auch lieben.

 

 

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